Nicht ablenken lassen! Schon gar nicht von diesem Artikel!

Ein Haufen Arbeit liegt auf dem Tisch und schwungvoll und voller Elan stürze ich mich darauf. Halte dann aber kurz inne, als mein Feed-Reader in der Taskleiste das Vorhandensein neuer Beiträge in meinen Lieblingsblogs kundtut. Nun, ein kleiner Blick kann ja nicht schade, schließlich will man ja informiert sein.

 

Ablenkung – Kommt Ihnen das bekannt vor?

Etliche Klicks und dreißig Minuten später reiße ich mich von dem Youtube-Video, auf dem ich über drei Ecken gelandet bin, wieder los. Schließe die zwanzig Browsertabs die mittlerweile offen sind und versuche, den verlorengegangenen Elan wieder zu finden, während ich die Nachrichten des Tages verdaue…

Wem das so oder in irgendeiner Spielart vertraut vorkam, der möge bitte weiterlesen. Denn Ablenkung bedeutet ein großes Minus an Produktivität, und das kann man schließlich schlecht gutheißen.

Ob gedankenverlorenes Träumen, das Beschäftigen mit etwas anderem … bei unangenehmen oder langweiligen Aufgaben und Pflichten ist man nur allzu gerne bereit, sich ablenken zu lassen. Bevor man später jedoch seinem Chef oder sich selbst gegenüber in Erklärungsnöte kommt, warum die furchtbar dringende Aufgabe noch nicht erledigt ist, sollte man seinen Ablenkungen den Krieg erklären.

 

1. Produktive Säuberung am Arbeitsplatz

“Aus den Augen, aus dem Sinn” – leer deinen Arbeitsplatz von allem. Danach kann man ihn wieder füllen. Aber nur mit den Dingen, die für die anstehende(n) Aufgabe(n) wichtig sind. Man sollte sich bei jedem Gegenstand fragen: “Brauche ich das jetzt wirklich, um meine Arbeit zu erledigen?” Lautet die Antwort nein, so handelt es sich lediglich um eine potentielle Ablenkung und gehört deshalb nicht in die Arbeitsumgebung.

 

2. Die 50/50/30 Regel anwenden

Prinzipiell besagt die nichts anderes als:

  1. 50 Minuten durcharbeiten, dann 10 Minuten Pause
  2. 50 Minuten durcharbeiten, 10 Minuten Pause
  3. Ein letztes Mal 50 Minuten durcharbeiten, 30 Minuten Pause

Wichtig dabei ist:

Diese 50 Minuten lang ausschließlich an der Aufgabe machen. Nichts anderes. Telefon, email, essen, reden (falls Arbeitskollegen oder die Familie im Umfeld sind) – nicht erlaubt.

 

3. Disconnect

PC Arbeitsplätze bieten die mit einem Mausklick erreichbare unerschöpfliche Ablenkung “Internet”.
Leider Gottes gibt es Berufe oder einzelne Arbeitsaufträge, bei denen das Internet als Ressource unabdingbar ist. Aber bei anderen: Abschalten. Richte dir für’s Arbeiten einen PC ein, der keine Verbindung zum Internet hat. Kein zweit-PC? Dann Kabel ziehen. WiFi abschalten.

So, und nachdem ich nun (fast) 50 Minuten meinem Blog gewidmet habe, wird es Zeit für die 10-Minuten Pause 😉

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