Gesund abnehmen – Meine Diät Teil 3: Kalorien zählen

Nun zum dritten Teil meiner Diätserie: Das Kalorienzählen an sich. Was man tun sollte und was nicht, und vor allem wie, wenn man dauerhaft abnehmen möchte.

 

Gesund abnehmen – Meine Diät Teil 3: Kalorien zählen

 

Ein wenig rechnen: Der Energieumsatz

Will man Kalorien zählen, sollte man seinen Energieumsatz kennen, damit man weiß, wovon man rechnerisch ausgehen kann und soll. Der Gesamtenergieumsatz ist das, was der Körper am Tag an Kalorien benötigt, um sein Gewicht zu halten. Das variiert natürlich von Mensch zu Mensch, aber es gibt natürlich Formeln, mit denen man das ansatzweise bestimmen kann. Hier zum Beispiel findet man einen Online-Rechner für die Berechnung des Energieumsatzes.

 

Energieumsatz berechnen, und dann?

Dann entscheidet man, wieviel man davon einsparen will, denn logisch ist: Wenn wir weniger essen, als der Körper zum Halten des Gewichtes benötigt, verlieren wir stattdessen Gewicht.

Meiner Erfahrung nach sollten aber nicht weniger als um die 500 kcal eingespart werden, denn darunter wird es

  • schwieriger, satt zu werden und dadurch auch durchzuhalten
  • kritisch, was den gesundheitlichen Aspekt angeht

=> man tut sich keinen Gefallen damit.

 

Das eigentliche Kalorienzählen

Nachdem man nun weiß, wieviel man darf, kann es losgehen mit dem Zählen. Einfach _alles_ aufschreiben, was man zu sich nimmt. Vom Apfel bis zum Wiener Schnitzel. Wo sich Kalorientabellen finden oder Software, die Bescheid weiß, habe ich ja im zweiten Teil der Serie schon erwähnt.

Was hierbei wichtig ist:

  • alles aufschreiben – gerade die Kleinigkeiten zwischendurch machen oft sehr viel aus
  • konsequent bleiben – irgendwie selbstvetändlich

Lebensmittel wiegen, wenn man kann, und schätzen, wenn man muss (meistens sind in Tabellen ohnehin Portionsgrößen angegeben, die man dann verwenden kann)

Am Anfang mag es nervig sein, alles aufzuschreiben (und vor allem, es nachzuschlagen, wenn man keine Software dazu hat), aber mit der Zeit geht einem das in Fleisch und Blut über. Irgendwann weiß man die Werte von Dingen, die man häufiger zu sich nimmt, ohnehin auswendig.

 

Und was passiert dann?

Wenn alles gut läuft, geschicht folgendes: Beim Zählen bemerkt man, dass man von den typischen “gesunden” Sachen wesentlich mehr an einem Tag essen darf, als von bösem Fastfood und dergleichen und stellt dementsprechend seine Ernährung um. Und das ist schonmal die halbe Miete. Kontinuierliches Abnehmen ist die Folge.

Täglich wiegen und zusehen, wie es bergab geht. Dabei natürlich die Sprünge ignorieren, die das Gewicht natürlicherweise z.B. wegen Wasser macht. Die Tendenz sollte auf jeden Fall abwärts gehen.

 

Wenn Abnehmen doch nur so einfach wäre…

…dann gäbe es weniger Menschen, die gerne Abnehmen würden. Vermutlich wird in den meisten Fällen Kalorienzählen nicht reichen. Deswegen, so leid es mir tut, kommt man an Sport normalerweise nicht vorbei. Dass das mehr als nur einen positiven Aspekt hat, brauche ich wohl nicht zu erwähnen, dass es vielen (inklusive mir) manchmal nicht leicht fällt, sich aufzuraffen, ebenfalls nicht.

Wie ich es geschafft habe, den inneren Schweinehund in dieser Hinsicht zu überwinden, lest ihr dann im nächsten Teil.

 

 

 

<= Teil 1: Grundlagen
<= Teil 2: Werkzeuge
<= Teil 3: Kalorien zählen

<= Teil 4:  Sport

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