Die Vorteile & Wirkung von Knoblauch!

Am Knoblauch scheiden sich die Geister: für die einen ist Knoblauch eine der denkbar größten Zumutungen, insbesondere wenn der Sitznachbar welchen verzehrt hat- für die anderen ist Knoblauch einfach eine tolle Knolle, die herrlich aromatisch schmeckt und nebenbei auch wegen ihrer großen Palette an Heilwirkungen einen besonderen Platz in der Küche verdient.

 

Die Vorteile & Wirkung von Knoblauch!

Die starke Ablehnung, die Knoblauch bei manchen Menschen auslöst, liegt vor allem an dem starken und typischen Geruch, den man nach seinem Genuss ausdünstet: das enthaltene Allicin- einer der vielen schwefelhaltigen Aromastoffe, die im Knoblauch enthalten sind- wird nämlich nach dem Essen teilweise über die Haut ausgeschieden. Dagegen gibt es kein Patentrezept- etwas abmildern kann man die Folgen eventuell mit Petersilie, Kaffeebohnen, Gewürznelken und Zähneputzen.

Knoblauch wird in der Küche meist gebraten oder gekocht, wodurch auch sein dominanter Geschmack etwas abgemildert wird.

Es gibt jedoch auch Zubereitungsarten, bei denen die rohen Zehen verarbeitet werden: Vielerorts werden sie in Essig oder Öl eingelegt, wodurch das Knoblaucharoma auch auf die Flüssigkeit übergeht. Sehr schmackhaft sind auch die verschiedenen Saucen und Mayonnaisen, die mit frischem Knoblauch und Joghurt oder Öl und weiteren Gewürzen wie Pfefferminze zubereitet werden und als Beilage zu Steaks oder zum Dippen auf einem Vorspeisenteller serviert werden.

 

Die Heilwirkung von Knoblauch

Die vielfältigen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit, die dem Knoblauch traditionell nachgesagt werden, sind nach Angaben des Online-Magazins ‚Schrot und Korn’ inzwischen zu einem großen Teil wissenschaftlich belegt worden.

Vor allem das Allicin, jener Stoff, der auch für den Geruch verantwortlich ist, hat es in sich: Allicin wirkt antibakteriell, was den jahrhundertealten Gebrauch des Knoblauchs bei Magen-Darmbeschwerden und sogar Ruhr und Typhus erklärt.

Weiterhin sollen Umwandlungsprodukte des Allicins, die so genannten Ajoene, hilfreich sein, um eine Verklumpung des menschlichen Bluts zu verhindern.

Traditionell werden auch Atemwegserkrankungen mit Knoblauch behandelt.

Ferner wurde in der Knolle eine hohe Konzentration von Selen und Germanium festgestellt. Selen ist wichtig für das Immunsystem und für die Entgiftung. Germanium steht im positiven Verdacht, in Zusammenarbeit mit den Antioxidantien Vitamin C und Provitamin A das Krebswachstum zu hemmen. Laut Schrot und Korn wird diese Wirkung aufgrund von Tierversuchen vermutet.

Doch die Einsatzgebiete, in denen Knoblauch helfen soll, gehen noch darüber hinaus: er wird benutzt, um Cholesterinwerte zu senken, den Blutdruck zu regulieren, Venenleiden und die Beschwerden bei Hämorrhoiden zu lindern sowie allgemein gegen verschiedene Alterserscheinungen.

Die Einnahme von Knoblauch ist in normalen Mengen ohne Nebenwirkungen. Diese normale Menge wird von dem Apotheker Mannfried Pahlow mit zwei bis drei Zehen täglich definiert.

Höhere Gaben können nach seiner Ansicht zu Reizungen im Darmtrakt führen- der Schweizer Naturarzt Alfred Vogel sieht hier auch die Nieren gefährdet.

Die positiven Effekte der tollen Knolle seien nur bei einer längerfristigen Einnahme zu erwarten, wobei es keine Rolle spiele, ob Knoblauch frisch oder in Kapselform eingenommen werde.

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