Herpes bekämpfen? || Was Sie gegen Herpes tun können!

Was tun gegen Herpes? Nach einer Herpesinfektion stellt sich die Frage, was tun gegen Herpes? Es ist wichtig zu wissen, dass jede Form von Herpes ansteckend ist. Falls eine Person im näheren Umfeld infiziert ist, so sollte demzufolge vermieden werden, beispielsweise aus einem Glas zu trinken, sich benutztes Besteck, Handtücher und weitere Gegenstände zu teilen, die mit den infizierten Körperregionen in Berührung kommen. Auch häufiges Händewaschen kann wie bei allen Infektionskrankheiten vorbeugen.

Zudem gelten psychische Belastungen wie Stress als begünstigender Faktor für den Ausbruch einiger Herpesformen und sollten daher ebenso nach Möglichkeit vermieden werden. Vorrangig werden virushemmende Medikamente (Virustatika) zur Herpes Behandlung angewendet. Sie enthalten Wirkstoffe wie Aciclovir, Ganciclovir und Penciclovir. In einigen Fällen müssen auch Antibiotika zur Behandlung von Herpes eingenommen werden. Zudem existieren einige Herpes Hausmittel, die Linderung verschaffen. Teebaumöl hat eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung. Es lindert Beschwerden, wenn es auf die betroffenen Stellen getupft wird. Das Kühlen mit Eiswürfeln kann ebenso Beruhigung verschaffen, indem es die Bedingungen zur Ausbreitung der Bakterien verschlechtert. Auch Zitronenmelissenöl dämmt das Einnisten der Viren in die Zellen ein.

Als weiteres Hausmittel gegen Herpes gelten Teebeutel mit schwarzem Tee. Sie enthalten Tannin, welches antiviral und desinfizierend wirkt. Die Teebeutel sollten mit heißem Wasser aufgegossen und dann abgekühlt werden, um sie dann auf die betroffenen Stellen zu legen. Aloe Vera verkürzt zusätzlich die Heilungsdauer, und Zahnpasta trocknet wirksam die Bläschen aus. Ebenfalls empfiehlt sich das Gurgeln mit Olivenöl zur Abtötung von Bakterien sowie das benetzen der betroffenen Stellen mit einer Myrrhetextur. Grundsätzlich gilt für alle Herpeserkrankungen, eine frühzeitige Behandlung kann die Heilung deutlich beschleunigen oder sogar den Ausbruch verhindern.

 

Herpes Simplex

Was tun gegen HerpesHerpeserkrankungen werden immer von Herpes-Simplex-Viren des Typs 1 (HSV 1) oder 2 (HSV 2) hervorgerufen. Dabei gilt in den meisten Fällen, alle Infektionen mit Herpes am oder im Körper oberhalb des Bauchnabels werden vom Typ 1, z. B. Lippenherpes, alle darunter von Typ 2 oder Typ 1 ausgelöst, wie z. B. Genitalherpes. Generell erfolgt die Übertragung des HSV 1 als Tröpfchen- und Schmierinfektion, also beim Husten, Niesen oder Sprechen sowie bei der gemeinsamen Nutzung von Gegenständen wie Besteck oder Gläser. Die Ansteckung mit dem HSV 2 erfolgt nur über den Austausch infizierter Körperflüssigkeiten wie beispielsweise beim Geschlechtsverkehr oder über die Mundschleimhaut.

Auch nach erfolgreicher Behandlung einer Herpeserkrankung verschwindet der Virus niemals vollständig aus dem Organismus, so dass eine erneute Infektion potenziell immer möglich ist. Eine Reaktivierung ruhender Herpesviren kann durch andere Infektionskrankheiten, Fieber, starke Sonneneinstrahlung, psychische Belastungen, hormonelle Umstellung sowie immunsystemschwächende Erkrankungen oder Medikamente hervorgerufen werden. Es wird angenommen, dass mehr als 80 Prozent der Erwachsenen in der Welt den Herpes-Simplex-Virus in sich tragen. Man spricht hierbei von einem hohen Durchseuchungsgrad. Die Erstansteckung erfolgt in fast allen Fällen im Kindesalter, verläuft jedoch zu 99 Prozent ohne Symptome. Dabei ist jede Form von Herpes ansteckend, allerdings nur während des Ausbruchs und Verlaufs einer Herpeserkrankung. Der Mensch gilt als das einzige Lebewesen, dass Herpes-Simplex-Viren als natürlicher Wirt dient.

Lippenherpes

Was tun gegen HerpesWenn Herpes Lippe trifft, spricht man von Herpes labialis oder umgangssprachlich von Lippenherpes. Hierbei bilden sich schmerzende Bläschen an Ober- und oder Unterlippe. Die Haut der Lippen ist besonders empfindlich und daher sehr empfänglich für eine Infektion dieser Art. Wie auch bei Mundherpes tritt eine Herpesinfektion vorrangig dann ein, wenn das Immunsystem kurzzeitig oder dauerhaft geschwächt ist. Die Ansteckungsgefahr beim Husten, Niesen und Sprechen durch eine Tröpfcheninfektion ist hier besonders hoch. Dies sollte unbedingt berücksichtigt werden, sobald jemand selbst oder eine Person im nahen Umfeld unter Herpes labialis leidet. Ebenso sollte direkter Haut-und Schleimhautkontakt vermieden werden wie etwa das Küssen, das Berühren der Bläschen und Geschlechtsverkehr.Das Virus wird zudem als Schmierinfektion übertragen. Daher ist es ratsam die gemeinsame Nutzung von Gegenständen zu vermeiden, die mit den Lippen in Berührung kommen, wie Bestecke, Tassen, Gläser etc.

Symptomatisch für diesen Herpes sind ein anfängliches Brennen, Kribbeln und Spannen vor der darauffolgenden Bläschenbildung, wogegen Mittel gegen Herpes oder auch Hausmittel Linderung verschaffen können. Es kann jedoch vorkommen, dass die Bläschenbildung ohne diese Vorzeichen einsetzt. Oftmals schwellen auch die Lymphknoten in dem betroffenen Bereich während einer Infektion an. Zudem kann Lippenherpes zusätzlich mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl einhergehen. Nachdem sich die Bläschen mit Flüssigkeit gefüllt haben, platzen sie auf, wodurch teilweise schmerzende Wunden entstehen, die im weiteren Krankheitsverlauf eintrocknen. Solange sich kein Schorf auf den Bläschen gebildet hat bleiben diese ansteckend. Der Abheilprozess dauert generell etwa acht bis vierzehn Tage. Die betroffenen Stellen sollten nicht berührt werden, beispielsweise um zu kratzen, da dies zu eitrigen Wundinfektionen führen kann.

 

Herpes genitalis

Was tun gegen HerpesEine Herpesinfektionen kann verschiedenartig auftreten, beispielsweise als Herpes genitalis. Als Auslöser gilt in 70 Prozent der Fälle das Herpes-Simplex-Virus 2. Die Krankheit bleibt jedoch oftmals unentdeckt, da sich in vielen Fällen keine Symptome zeigen. Sie wird durch ungeschützten Geschlechtsverkehr hervorgerufen und daher zu den Geschlechtskrankheiten gezählt, wobei sich Frauen häufiger mit Genitalherpes infizieren als Männer.

Treten jedoch Symptome auf, so in Form von Juckreiz, Brennen und Kribbeln an den äußeren Geschlechtsorganen, am Anal- und Gesäßbereich und möglicherweise auch an den Oberschenkeln, sollten Mittel gegen Herpes angewendet werden. Meistens zeigt sich bei Frauen zusätzlich verstärkter Ausfluss. Die Symptome für Genitalherpes bei weiblichen Patienten ähneln oftmals denen weiterer Scheideninfektionen wie z. B. Pilzbefall. Daher sollten Frauen grundsätzlich einen Arzt aufsuchen wenn sie verdachtserregende Symptome wahrnehmen. An den mit Genitalherpes einhergehenden geröteten Stellen können sich Bläschen bilden, die sich mit Wasser füllen und verkrusten. Zudem kann der Körper zudem mit Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber auf die Infektion reagieren.

Die Diagnose erfolgt mittels eines Abstriches. Besondere Vorsicht ist bei dieser Form des Herpes in der Schwangerschaft geboten, weil das Ungeborene infiziert werden kann und dadurch möglicherweise Fehlbildungen erleidet oder sogar eine Fehlgeburt eintritt. In ganz seltenen Fällen kann Herpes genitalis eine Gehirnentzündung (Herpes enzephalitis) oder eine Herpesinfektion der Augennetzhaut auslösen, beispielsweise bei Personen mit eingeschränktem Immunsystem. Die Behandlung bei Genitalherpes erfolgt generell mit Hilfe von Virustatika in Tablettemform und dauert ungefähr fünf bis zehn Tage. Bis zu einem Monat nach Abklingen der Krankheit kann der Virus immer noch übertragbar sein. Daher sollte unbedingt ein Kondom benutzt werden. Generell vermindern Komdome die Ansteckungsgefahr.

 

Herpes Zoster oder Gürtelrose

Was tun gegen HerpesUmgangsrachlich unter dem Namen Gürtelrose ist der Herpes zoster im Volksmund bekannt. Er tritt in der Regel als schmerzhafter streifenförmiger Hautausschlag auf einer Seite des Körpers auf, häufig in der Nähe der Lendenwirbelsäule. Diese Herpesform wird nicht durch das Herpes-Simplex-Virus, sondern durch das Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst. Ältere Menschen oder jene mit geschwächtem Immunsystem sind häufiger davon betroffen.

Auch der VZV wird üblicherweise bereits im Kindesalter übertragen, wo er als Erstinfektion die Windpocken auslöst. Dabei wird der hochansteckende Erreger durch Tröpfchen- oder Schmiereninfektion weitergegeben. Allerdings kann Herpes zoster nicht direkt übertragen werden, da hierbei immer nur eine Reaktivierung einer bereits stattgefundenen Infektion vorliegt.

 

Kann Herpes andere anstecken?

Demnach sind nur diejenigen in Gefahr sich anzustecken, die im Kindesalter an Windpocken erkrankt waren und dadurch das VZV bereits in sich tragen. Allerdings besteht die Gefahr, dass ein mit Herpes zoster infizierter Mensch ein Kind mit Windpocken anstecken kann. Herpes zoster ist so lange ansteckend bis sich die Bläschen verkrusten. Anfänglich macht sich diese Form des Herpes durch Abgeschlagenheit, leichtes Fieber sowie brennende Schmerzen in dem betroffenen Hautgebiet bemerkbar. Vereinzelt kann zudem Juckreiz auftreten. Daraufhin bilden sich die Bläschen, die nach wenigen Tagen aufplatzen und verkrusten. Die vollständige Rückbildung der Herpes zoster Symptome kann bis zu einem Monat dauern.

Im Gegensatz zu den Windpocken breitet sich die Gürtelrose nicht über den gesamten Körper aus sondern nur in dem Hautgebiet, welches von dem jeweils betroffenen Hirn- oder Rückenmarksnerv versorgt wird. Die Gürtelrose Behandlung erfolgt mittels Virustatika sowie austrocknenden und antiseptischen Lösungen. Besonders wichtig ist hierbei die Schmerztherapie, da Nervenschmerzen, die mit dieser Infektion einhergehen, oft noch Jahre fortbestehen können. Bei Verdacht auf Gürtelrose wird empfohlen, so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen. Gefährlich werden kann Herpes zoster für Menschen mit stark eingeschränktem Immunsystem, beispielsweise Gehirn- oder Gehirnhautentzündung bei den Betroffenen hervorrufen. Als weniger anfällig für eine Herpes zoster Ansteckung gelten diejenigen Personen, die als Kind gegen Windpocken geimpft wurden.

 

Herpes am Auge

Herpes am AugeTritt Herpes am oder im Auge auf, so ist in der Regel nur ein Auge betroffen. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass das andere Auge zu einem anderen Zeitpunkt einzeln infiziert wird. Die Viren breiten sich bei Herpes am Auge über die Augenlider in Form von Bläschen aus, bei Herpes im Auge über die Hornhaut. Typische Symptome für letzteres sind Jucken und Brennen, eine vermehrte Absonderung von Flüssigkeit aus dem Auge, verklebte Augen am Morgen sowie das Gefühl, es befände sich ein Fremdkörper im Auge.

Eine Bindehautentzündung wird durch Herpesviren auf der Bindehaut hervorgerufen. Weitaus seltener aber auch gefährlicher zeigt sich Augenherpes auf der Aderhaut. Die häufigste Form des Augenherpes ist jedoch der Befall der Hornhaut, welcher in der Regel schnell und unkompliziert mit Mitteln gegen Herpes wie Salben und Augentropfen behandelt werden kann. Heilt Augenherpes jedoch nicht vollständig aus, kann er in tiefere Schichten der Hornhaut vordringen, wodurch sich das Auge weiter entzünden sowie die Hornhaut vernarben und getrübt werden kann. Im schlimmsten Fall bleiben dauerhafte Sehstörungen zurück bis hin zur Erblindung. Somit empfiehlt es sich bei Verdacht auf Augenherpes immer einen Facharzt aufzusuchen.

 

Was sollten Sie bei Herpes am Auge beachten?

Zudem sollte unbedingt vermieden werden, sich ins Auge zu fassen, zum Beispiel um dem Juckreiz nachzugeben. Waschlappen, Handtuch etc. sollten aufgrund von Ansteckungsgefahr nicht gemeinsam benutzt werden. Kühlen hilft, wobei die Kompresse das infizierte Auge nicht berühren darf. Beim Abklingen der Infektion sollten Stress, allzu warme Temperaturen und Sonneneinstrahlung vermieden werden. Augenherpes ist oft die Folge einer vorangegangenen Herpesinfektion im Mundbereich. Die Viren werden hierbei verschleppt, indem beispielsweise zuerst am Mund gekratzt und anschließend die Augenregion berührt wurde.

 

Herpes unter der Nase

Herpes NaseIm Gesicht kann nicht nur die Mundregion mit Herpes infiziert werden, sondern häufig von ihr ausgehend auch Nase und Auge. Herpes in der Nase oder auch herpes nasalis befindet sich vorrangig in den Nasenschleimhäuten, wobei sich auch Bläschen außen an der Nase bilden können. Auch bei Nasenherpes kündigt sich die Infektion durch Jucken, Brennen und Spannen an. Daraufhin bilden sich Bläschen, die sich mit Eiter füllen. Nach dem Aufplatzen verkrusten die betroffenen Flächen. Daher kann Herpes nasalis sehr schmerzhaft verlaufen. Beim Niesen oder Schnäutzen reißen diese Krusten auf den Nasenschleimhäuten wiederholt auf. In Verbindung mit Neurodermitis kann Nasenherpes als besonders schwere Infektion auftreten, wobei sich linsengroße Herpesbläschen über Hals und Gesicht verteilen. Das Abheilen kann bis zu drei Wochen dauern.

 

 

 

Herpes in der Schwangerschaft

Das Virus ist nicht nur für ungeborene Kinder bedrohlich, generell bringt Herpes Baby in Gefahr! Das Immunsystem ist in den ersten Lebenswochen und -monaten noch sehr viel schwächer ausgereift als bei Erwachsenen, wodurch sich der Virus leichter auf die Organe und das zentrale Nervensystem ausbreiten kann. Eine Infektion bei Neugeborenen erfolgt meistens im Geburtskanal durch Genitalherpes bei der Mutter. Die Symptome können sich bereits bei der Geburt zeigen, aber auch erst vier bis sechs Wochen später.

 

Was Sie wissen sollten

Möglicherweise treten die üblichen Bläschen auf der betroffenen Hautregion auf, aber auch Schlappheit, gräulicher Teint und Trinkschwäche sind Alarmsignale für eine mögliche Herpesinfektion. Durch Herpes bei Ungeborenen, Früh- und Neugeborenen kann es aber auch zu einer lebensgefährlichen Blutvergiftung (Herpes sepsis) kommen. Ebenso kann als Folge von Herpes bei Kleinst- und Kleinkindern eine Gehirnentzündung (Herpes enzephalitis) ausbrechen, welche sich in Krampfanfällen, Erbrechen und Atemaussetzern äußert und zu bleibenden Schäden oder sogar zum Tod führen kann. Wird durch den Virus bei einem Säugling eine Augenentzündung hervorgerufen, besteht außerdem die Gefahr der Erblindung. Infiziert sich ein Ungeborenes bereits im Mutterleib ist es möglich, dass Fehlbildungen entstehen.

Es kann beispielsweise zu klein oder zu leicht auf die Welt kommen, mit einem zu kleinen Kopf (Mikrozephalie) und/oder Schäden an den Augen. Bei etwa einem Drittel der Babys greift Herpes auf das zentrale Nervensystem über. Sollte eine Schwangere unter Genitalherpes leiden, kann eine Ansteckung im Geburtskanal durch einen Kaiserschnitt verhindert werden. Besteht der Verdacht auf Herpes bei einem Baby, sollte dieses von anderen Neugeborenen isoliert werden und eine genaue Beobachtung möglicher Symptombildung erfolgen. Bestätigt sich der Verdacht auf Herpes, so können Folgeschäden nur minimiert werden, wenn dem Baby täglich zwei bis drei Wochen lang Virustatika über die Vene verabreicht werden.

 

Herpes im Mund

Herpes im MundEine der meist verbreiteten Formen neben dem Lippenherpes ist der Herpes im Mund, auch Stomatitis aphtosa, Gingivostomatitis oder Mundfäule genannt. Kleinere Kinder sind davon häufiger betroffen als Erwachsene, da sie beim Spielen öfter Hautkontakt ausgesetzt sind oder sich ebenso häufig mit der Hand in den Mund fassen. Symptomatisch hierfür ist die Bildung von Bläschen im Mundraum und im inneren Lippenbereich, die sich mit einer durchsichtigen oder leicht trüben Flüssigkeit füllen. Vor der Bläschenbildung nimmt die oder der Betrroffene ein unangenehmes Kribbeln an der jeweiligen Stelle war.

 

Vorsicht mit Herpesbläschen am Mund!

Platzen die Bläschen auf, so entstehen offene Wunden im feuchten Mundraum, die schlecht eintrocknen und somit sehr schmerzhaft sein können beispielsweise beim Essen und Trinken. Nicht selten entzündet sich die gesamte Mundschleimhaut. Meistens ist der vordere Mundraum am stärksten betroffen, wobei ein Herpesbefall auch bis in den Rachenraum möglich ist. Mundherpes tritt überwiegend auf, wenn das Immunsystem bereits geschwächt ist, beispielsweise als Begleiterscheinung einer Erkältung. Leidet eine Person im näheren Umfeld an Mundherpes sollte besonders auf die gemeinschaftliche Nutzung von Bestecken, Gläsern, Flaschen etc. verzichtet werden, da Mundherpes hauptsächlich durch Schmierinfektion ausgelöst wird.
Ebenso kann der Virus im Fall von Genitalherpes bei Oralverkehr über den Mundraum ansteckend sein.

Mundherpes wird üblicherweise mit Mitteln gegen Herpes wie Tabletten, Cremes, Salben, Herpespflastern und Tabletten behandelt. Kündigt ein Kribbeln eine mögliche Infektion im Mundraum an, sollte sofort mit der Behandlung begonnen werden um den Heilungszeitrum zu verkürzen oder gar den Ausbruch zu verhindern.

 

Hausmittel gegen Herpes

Was tun gegen Herpes – es muss nicht immer Chemie sein. Wer auf natürliche Weise entgegenwirken möchte, kann dies mit Hilfe bewährter Herpes Hausmittel tun. Linderung verschafft unter anderem Teebaumöl. Es besitzt eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung, wird es auf die betroffenen Stellen getupft. Auch Gurgeln mit Olivenöl bekämpft Bakterien und Viren. Das Kühlen mit Eiswürfeln hilft ebenso, indem es die Bedingungen zur Ausbreitung der Bakterien verschlechtert.

Auch Zitronenmelissenöl dämmt das Einnisten der Viren in die Zellen ein, so dass sie sich nicht so schnell verbreiten können. Ein weiteres Hausmittel gegen Herpes stellen Teebeutel mit schwarzem Tee dar. Sie enthalten Tannin, welches antiviral und desinfizierend wirkt. Die Beutel werden nach dem Abkühlen einige Zeit auf die betroffenen Stellen gelegt. Aloe Vera verkürzt zusätzlich die Heilungsdauer, ebenso wie Myrrhetexturen. Zahnpasta trocknet zudem wirksam die Bläschen aus. Oft aber reichen diese Hausmittel nicht aus und es müssen Mittel gegen Herpes in Anspruch genommen werden. Mehr Informationen über Herpes finden Sie auch auf Wikipedia.

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