Ingwer – Die besten Vorteile & Wirkung der „Zauberknolle“

Für mich ist Ingwer die reinste Zauberknolle und mit dieser Ansicht bin ich nicht allein- in Asien wird Ingwer als Allheilmittel angesehen und auch in unseren Breitengraden wächst die Zahl jener, die Ingwer zur Entschlackung, gegen Übelkeit, zur Stärkung des Immunsystems und bei anderen Unpässlichkeiten einsetzen.

 

Ingwer Vorteile & Wirkung – Was bringt Ingwer wirklich?

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird empfohlen, täglich fünf Gramm Ingwer zu sich zu nehmen, um sich gegen Thrombose und Schlaganfall zu schützen. Tatsächlich ist die chemische Struktur des Ingwers der des Aspirin sehr ähnlich. Allerdings schmeckt Ingwer besser- leicht scharf, nach Zitrone und sehr erfrischend.

Zur Entschlackung koche man einen bis eineinhalb Liter Wasser mit einigen Scheiben Ingwer zehn bis fünfzehn Minuten lang und gieße das Ganze ab. Dieses Ingwerwasser soll, im Lauf des Tages getrunken, laut der Ayurvedischen Medizin eine entgiftende Wirkung haben.

Je nach Geschmack kann man mit Honig süßen.

Vielfach wird Ingwer gegen Übelkeit und Brechreiz eingesetzt: dazu zerkaut man langsam ein Scheibchen oder genießt kandierten Ingwer. Vor dem Essen eingenommen soll Ingwer die Verdauung aktivieren.

 

Hilft Ingwer gegen Erkältung?

Eine aufziehende Erkältung kann nach Überzeugung der TCM mit Hilfe eines Ingwertees ausgebremst werden, da Ingwer antibakteriell wirke, die Durchblutung anrege und sogar gegen Kopfschmerzen vertreibe. Außerdem enthalte Ingwer einen hohen Anteil an Antioxidantien. Einen Ingwertee bereitet man wie ein Ingwerwasser zu und fügt ausgepresste Zitrusfrüchte nach Geschmack hinzu.

Äußerlich angewandt soll Ingwer leichte Prellungen und Zerrungen lindern. Dazu einfach eine mit Ingwerwasser getränkte Kompresse auf der schmerzenden Stelle fixieren.

Ein Liter Ingwerwasser im Badewasser soll bei rheumatischen Beschwerden für angenehme Entspannung sorgen.

Der mehr oder weniger scharfe Geschmack des Ingwer geht übrigens auf die so genannten Gingerole (Scharfstoffe) zurück. Diese Scharfstoffe verflüchtigen sich beim Kochen kaum. Sie regen Speichelfluss und Schweißabsonderung an. Im Magen erzeugen sie ein deutliches Wärmegefühl.

Der frische Ingwer besteht übrigens zu 80% aus Wasser, außerdem enthält er Stärke, Eiweiße, Fette und Vitamine.

Getrockneter Ingwer ist viel schärfer als frischer und würzt intensiver. Also Vorsicht! Je länger man ihn mitkocht, desto schärfer wird das Gericht.

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