Jogging: Bewegung als Grundpfeiler der Gesundheit

Jogging: Bewegung als Grundpfeiler der Gesundheit

Bewegung wird von Ärzten und von Gesundheitsratgebern im Rahmen aller möglichen Therapien empfohlen. Aber wie sollte man sich bewegen? Welche Bewegungsart ist individuell richtig und gut für die eigene Gesundheit? Welches Ziel soll die Bewegung haben? Natürlich richtet sich das ganz nach Ansprüchen und Anforderungen der einzelnen Menschen.

Wem das Joggen empfohlen wird, dem möchte ich in diesem Beitrag einige Hilfen zum Einstieg geben. Joggen ist wunderbar. Joggen klärt den Geist und stärkt den Körper. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich den durch einen heftigen Tinnitus ausgelösten Stresssymptomen geradezu „weggelaufen“ bin. Außerdem unterstützt Joggen auch die Gewichtsreduzierung, sofern gleichzeitig eine Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung erfolgt. Der besondere Vorteil ist, dass man sich normalerweise in der Natur und an der frischen Luft bewegt.

In Fitness-Studios kann man zwar auf Laufbändern ebenfalls ins Schwitzen kommen und joggen, aber ich persönlich trabe lieber durch die Landschaft und am liebsten mit einem Partner. Das hat den großen Vorteil, regelmäßig zu einem mit ihm vereinbarten Termin zu laufen. Da hilft dann keine Ausrede und kein innerer Schweinehund, wenn der Partner am vereinbarten Treffpunkt wartet: Es ist zu warm. Es ist zu kalt. Es regnet. Ja, manchmal schneit es sogar. Aber all das ist kein Grund, nicht zu laufen. Das Wetter ist immer richtig, nur die Bekleidung ist manchmal falsch.

 

Gesundheit durch Joggen: Die richtige Kleidung hilft

Das wichtigste Instrumentarium für das Joggen ist das richtige Schuhwerk. Um es kurz zu machen: Gehen Sie in ein Fachgeschäft. Dort finden Sie die beste Beratung. Es kommt darauf an, ob sie auf hartem oder weichem Untergrund laufen, es kommt auf Ihren Laufstil an und auf viele Dinge mehr, auf die der Berater im Fachgeschäft Sie aufmerksam machen wird. Und noch eine kleine Anmerkung: Gute Laufschuhe sind nicht billig. Tun Sie Ihren Füßen einen Gefallen und sparen Sie nicht am falschen Ende.

(Tipp: Um die Erfolge festzuhalten und regelmäßig die Fortschritte festzuhalten empfehlen wir die Verwendung eines Aktivitätstrackers, diese sitzen wie Uhren am Handgelenk und messen alle wichtigen Daten!)

Wenn Sie Anfänger sind, vielleicht auch schon älter als 40 Jahre, sollten Sie Ihren Arzt oder einen Sportmediziner konsultieren. Nach einer kurzen Untersuchung Ihrer aktuellen Gesundheit und einem Belastungs-EKG kann er Ihnen genau sagen, wie stark Sie sich anfangs belasten dürfen. So können Sie sicher sein, dass Bewegung Ihnen nicht schadet.

Wenn Sie ohnehin wegen einer anderen Erkrankung bei einem Arzt in Behandlung sind, so bitten Sie ihn doch, Ihnen einen individuell angepassten Trainingsplan zu erstellen. Halten Sie diesen dann aber auch strikt ein und lassen Sie sich nicht von einem falschen Ehrgeiz zu höheren Belastungen verführen. Für den Halbmarathon können Sie später immer noch trainieren. Das ist dann eine ganz andere Sache.

 

Gesund durch Jogging: Aufwärmen ist wichtig!

Bevor Sie an den Start gehen, sollten Sie Ihren Körper erst auf die richtige Betriebstemperatur bringen. Dehnen Sie sich stets, bevor Sie mit dem Sport beginnen. Gehen Sie anfänglich etwas schneller und fallen Sie dann erst in einen leichten Trab. So stellt sich Ihr Körper auf das Zusammenspiel von Muskulatur, Sehnen und Gelenken ein. Das Verletzungsrisiko wird dadurch erheblich gemindert. Sie haben nichts davon, wenn Sie unter einer Muskelverhärtung, Meniskusschmerzen oder einer Reizung der Achillessehne leiden müssen.

Nach der Beanspruchung brauchen Muskeln, Sehnen und Gelenke eine ausreichende Erholungspause. Als Anfänger trainieren Sie pro Woche nur dreimal. Dreimal wöchentlich eine halbe Stunde lang üben, ist weitaus besser als einmal pro Woche gleich eineinhalb Stunden. Nach dem Lauf traben Sie noch etwa fünf Minuten weiter. Tun Sie Ihrer Muskulatur einen Gefallen und gönnen Sie ihr nach dem Training eine lange warme Dusche. Oder erholen Sie sich mit einem Vollbad.

 

Laufen und Joggen im hohen Alter?

Für ältere Menschen ist der Einstieg in den Dauerlauf nicht die beste Lösung. Ausgedehnte Spaziergänge, Radfahren ohne starke Steigungen auf ebenen Radwegen sind ebenso gut geeignet wie das gelenkschonende Nordic Walking. Nordic Walking hat übrigens noch den Vorteil, dass mehr Muskeln an der Bewegung beteiligt sind. Regelmäßiges Schwimmen ist wahrscheinlich die schonendste Art und Weise, durch Bewegung etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

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