Life-Kinetik: Trainingskonzept für ‘Body and Soul’

Die körperliche Fitness trainieren und gleichzeitig etwas fürs Oberstübchen tun? Laut dem Münchner Gesundheits-Coach Horst Lutz funktioniert das hervorragend mit der Methode „Life-Kinetik”, dem perfekten Trainingskonzept für ‚Body and Soul’.

Mit seinem Trainingskonzept hat Horst Lutz, der übrigens namhafte Sportler wie Felix Neureuther betreut, ein Programm entwickelt, mit dem parallel neue Muskelfasern und Gehirnzellen gebildet werden können. Das Konzept besteht aus drei Teilen, nämlich Muskeltraining, Cardio und Alltagstätigkeiten. In allen drei Bereichen werden den herkömmlichen Bewegungen neue hinzugefügt, die parallel dazu ausgeführt werden und dadurch das Gehirn auf ganz neue, andere Weise in die Tätigkeiten einbinden und zur Bildung neuer Verknüpfungen anregen.

 

Was ist das Life-Kinetik Trainingskonzept ?

 

Muskeltraining

Hier liegt der Schwerpunkt aus zum Teil bereits bewährten Moves, die mit Überkreuzungen und gegengleichen Bewegungen der Arme und Beine kombiniert werden. Das ist anfangs etwas verwirrend (fürs Gehirn) und wenn man erst Mal das Gefühl hat, sich gleich zu verknoten oder das nie, niemals zu schaffen, sollte man nicht verzagen: nach kurzer Zeit bemerkt man Verbesserungen und stellt erfreut fest, dass einem die gegengleichen Bewegungen immer leichter fallen: die Koordination hat sich bereits verbessert, es sind frische neuronale Verknüpfungen im Gehirn entstanden.

Dieses Training stärkt also nicht nur die Muskeln wie jedes gute Workout, sondern pusht auch den Geist, die Flexibilität und Kreativität. Zudem macht es enorm Spaß, Fortschritte zu beobachten. Glauben Sie mir, ich habe es ausprobiert und wo ich anfangs noch meinte, dringend erste Hilfe zu brauchen, agiere ich inzwischen recht gelassen und freue mich, dass ich dran geblieben bin (Steigerung des Durchhaltevermögens, Kick fürs Selbstvertrauen…)

 

Cardio

Auch beim Laufen oder Walken kann man ungewohnte Spielchen ins Spiel bringen. Schließen Sie mal während des Laufens oder Spazierens beide Hände zu Fäusten. Nun bei jedem Schritt jeweils den Daumen der gerade vorderen und den kleinen Finger der gerade hinteren Faust herausstrecken. Die jeweilige Hand bei jedem Schritt abwechseln. Mein Tipp: Erst mal daheim probieren, dann bekommt das Oberstübchen schon eine Ahnung, was es erwartet!

Außer dieser und anderer körperlicher Übungen während des Laufens kann man auch nebenbei geistig tätig werden: zum Beispiel alle Gegenstände einer bestimmten Farbe von hundert an abwärts zählen- aber nur, wenn man gerade mit dem rechten Fuß auftritt.

Ich denke, langsam wird klar, worum es geht.

 

Alltag

Auch der Alltag bietet viele super Gelegenheiten, seinem Hirn neue Impulse und Herausforderungen zu liefern. Das Prinzip besteht darin, einfache Dinge anders zu machen: essen Sie als Rechtshänder mit dem Messer in der linken, der Gabel in der rechten Hand. Sie werden den Unterschied merken…Schreiben Sie mit beiden Händen gleichzeitig (ein besonderes Vergnügen). Haben Sie das halbwegs im Griff, setzen Sie noch einen drauf und wählen verschiedene Wörter- Sie haben ja schließlich auch verschiedene Hände.

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