Psychisch krank durch Zahnschmerzen – Geht das?

Von den Zähnen können viele verschiedene Erkrankungen ausgehen, denn Fakt ist, dass kranke Zähne auch krank machen! Es werden dann oftmals körperliche Symptome ausgelöst, die nicht zugeordnet werden können. Deshalb ist eine regelmäßige Zahnvorsorge sowie eine gute Zahnpflege das A und O, um die Zähne und den kompletten Körper sowie die Psyche gesund zu erhalten. Wer trotz guter Zahnhygiene und regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen unter Zahnschmerzen leidet, sollte diese schleunigst beheben lassen. Ein stechender Schmerz, bedingt durch die Zähne, ist auf jeden Fall sehr unangenehm und auf Dauer unerträglich.

 

1. Symptome und Auswirkungen

Die Zähne mitsamt Kiefer sind befinden sich schließlich im Kopf-, Schulter- und Halsbereich, sodass sich Erkrankungen der Zähne, des Zahnfleisches oder Kiefers oftmals auch auf diese Bereiche auswirken. Oftmals leiden Betroffene an Schmerzen in anderen Körperbereichen, so können Nierenschmerzen durch wurzelbehandelte Zähne hervorgerufen werden, ohne dass eine Erkrankung der Nieren vorliegt. Wenn Sie immer wieder an Nasennebenhöhlenentzündungen leiden und sich nicht erklären können, woran das liegt, sollten Sie Ihre Zähne durchchecken lassen. Die Frage, ob ein Mensch psychisch erkranken kann durch Zahnschmerzen, ist nicht unberechtigt. Denn diese Personen leiden oft jahrelang unter Schmerzen, und es wird keine Ursache dafür gefunden. Das führt oftmals schon zu depressiven Verstimmungen. Symptome, wie Schwindel und Kopfschmerzen, die meistens sehr zermürbend sind, machen auf Dauer psychisch krank, gerade wenn dafür keine Erklärung gefunden wird.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Beseitigung des Krankheitsherdes, nämlich des erkrankten Zahnes, sehr oft gleichzeitig langjährige Schmerzen beseitigt. Wurzelbehandelte Zähne können Rheuma verursachen. Wenn der behandelte Zahn entfernt wird, verschwinden meistens auch die Beschwerden. Von einem erkrankten Zahnfleisch (Parodontose) können schwerwiegende Folgeerkrankungen, wie z. B. Entzündungen des Herzmuskels einhergehen. Deswegen wird von Seiten der Zahnärzte immer wieder zu einer professionellen Zahnreinigung und der regelmäßigen Benutzung von Zahnseide geraten.

 

2. Möglichkeiten der Therapie

Zunächst sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen, dem Sie Ihr Vertrauen schenken und der Sie ernst nimmt. Wichtig ist eine zuverlässige und gute Facharbeit an den Zähnen sowie ein geeignetes Material zum Zahnerhalt und dessen Verträglichkeit. Amalgamfüllungen sind umstritten, denn ihnen wird ebenfalls nachgesagt, sie könnten durch das vorhandene Quecksilber Schäden an Organen und Nerven hervorrufen. Der Zahnarzt sollte auf jeden Fall auf Ihre individuellen Wünsche eingehen und Ihnen die Angst nehmen. Es ist sinnvoll im Hinblick auf die immensen Kosten, die bei den Zahnarztbesuchen entstehen könnten, über eine R+V Zahnzusatzversicherung nachzudenken. Dies ist auf jeden Fall eine gute Investition in die Zukunft. Denken Sie daran, auch die Ästhetik spielt für die psychische Gesundheit eine Rolle. Niemand möchte mit sichtbaren Zahnruinen im Mund herumlaufen.

Fazit:
Kranke Zähne können auf jeden Fall organische und auch seelische Erkrankungen hervorrufen!

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