Radfahren: Fit bleibt, wer regelmäßig radelt

Nahezu jeder lernt das Radfahren während der Kindheit. Zu vielen Haushalten gehören sogar mehr Fahrräder als Personen. Doch viele Erwachsene nutzen das Rad nicht mehr oder nur für Kurzstrecken. Dabei gehört Radfahren zu den gesündesten Sportarten. Radeln trainiert zahlreiche Muskeln, ohne die Knochen durch das Körpergewicht allzu sehr zu belasten.

 

Warum das Radfahren uns so gut fit hält

Radfahren eignet sich als Sportart auch für übergewichtige Menschen, da ihr Gewicht während der Fahrt auf das Rad verlagert wird. Ab einem Gewicht von 100 Kilogramm ist der Einbau eines Hinterrades mit verstärkten Speichen sinnvoll. Radfahrer können den Kalorienverbrauch leicht beeinflussen, denn eine zügige Fahrt und das Fahren gegen den Wind sowie das Erklimmen von Steigungen wirken sich günstig auf diesen aus. Eine Gangschaltung ist in bergigen Regionen unerlässlich, einfache Nabenschaltungen sind gegenüber ausgefeilten Kettenschaltungen weniger reparaturanfällig und einfacher zu bedienen. Das einfache Aufsteigen erhöht den Spaß am Radfahren, spätestens ab einem Alter von fünfzig Jahren bietet sich auch für Männer die Benutzung eines sogenannten Damenfahrrades oder eines Rades mit einem besonders tiefen Einstieg an.

 

Welches Rad ist ideal?

Ein Citybike ist speziell für Einkaufsfahrten innerhalb der Stadt konzipiert, während das All Mountain Bike für den Urlaub und fürs Gelände seine Stärken am ehesten bei weiten Strecken ausspielen kann. Trotz der deutlichen Unterschiede zwischen unterschiedlichen Radtypen muss kein Radfahrer mehrere Räder kaufen. Er richtet sich vielmehr nach der häufigsten Anwendung, von großer Wichtigkeit ist alleine eine aufrechte Sitzposition auf dem Fahrrad. Den meisten Menschen bietet ein Fahrrad mit einer Rücktrittbremse gegenüber zwei Handbremsen die größere Sicherheit, zumal sie diese Lösung gewohnt sind. Wer sich das Treten bei deutlichen Steigungen oder starkem Gegenwind erleichtern möchte, findet nahezu alle Fahrradarten auch mit einem zuschaltbaren Motor als Pedelec.

 

Radfahren macht glücklich und zufrieden

Das Radfahren setzt an der frischen Luft Glückshormone frei. Zudem spüren Radfahrer bereits nach kurzer Zeit, dass Ihre Fitness zunimmt und Sie immer längere Strecken ohne Ermüdungserscheinungen zurücklegen können. Nebenbei spart die Fahrt mit dem Citybike das Geld für Benzin oder die Busfahrkarte und im Gegensatz zu einem Auto lässt sich für ein Rad auch in der Innenstadt leicht ein freier und kostenloser Stellplatz finden. Weitere Tipps liefert auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.