Vorbereitung auf die Allergiezeit – Was blüht wann, welche Mittel helfen?

Wenn die Natur im Frühjahr wieder aus ihrem Winterschlaf erwacht, merken das Allergiker meist zuerst. Denn dann steigt auch die Anzahl der Pollen in der Luft, die für das Jucken in der Nase und in den Augen verantwortlich sind. Bereits zu Beginn des Jahres fliegen die ersten Pollen durch die Luft, schlimm wird es jedoch erst zwischen Februar und März wenn die ersten Frühblüher erwachen. Dabei handelt es sich vor allem um Esche, Birke, Hasel, Erle, Pappel und Weide. Mitte bis Ende März ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass diese Blütenpollen Allergiker beeinträchtigen.

 

Mit welchen Pollen ist wann zu rechnen?

Die Hauptblüte vieler Pflanzen und Blumen und damit die schlimmste Zeit für Allergiker, liegt in den Monaten April bis August. Zu dieser Zeit erwachen nahezu alle Pflanzen, beziehungsweise befinden sich in der Vor- und Nachblüte, so dass ein breites Spektrum an Blütenpollen in der Nase juckt. Im April sind vor allem Esche, Weide, Hainbuche und Birke in ihrer Hauptblütezeit, während gleichzeitig noch Hasel und Erle nachblühen und für andere Pflanzen die Vorblüte beginnt. Neben Buche und Eiche erwachen in dieser Zeit auch viele Gräser, Kiefern und der Spitzwegerich. Zusammen mit der Brennnessel, die ihre Blütezeit von April bis Ende November hat, haben die Gräser und der Spitzwegerich unter den einzelnen Pflanzen die längste Hauptblüte. Im April beginnt auch so langsam der Roggen an zu blühen, der seine Hauptblütezeit hat, wenn Beifuß und Traubenkraut in die Vorblüte kommen – im Juni.

 

Welche Mittel helfen zur Vorbeugung von Heuschnupfen?

Da einige Pflanzen bereits Ende November die ersten Pollen abgegeben haben und andere Blumen noch bis Ende Dezember blühen, müssen Allergiker fast ganzjährig mit Heuschnupfen kämpfen. Idealerweise beginnt man frühzeitig mit vorbeugenden Maßnahmen. Wer den Juckreiz mindern möchte, sollte schnellstmöglich damit beginnen das Histamin im Körper abzubauen, das für die Schwellung von Gewebe im Körper zuständig ist. Kalzium, Zink sowie Brokkoli, Nüsse und Mangan können den Histaminspiegel senken. Entzündungshemmend und gut bei Heuschnupfen sind außerdem Omega-3-Fettsäuren, die hauptsächlich in Fisch vorkommen. Um den Schleimhäuten einen Gefallen zu tun, empfiehlt sich weiterhin die Einnahme von Magnesium. Es hilft die Schleimhäute zu stabilisieren und Juckreiz zu mindern.

Um sich individuell auf den Pollenflug vorbereiten zu können, ist sicherlich ein persönliches Gespräch mit einem Arzt zu empfehlen. Auf diese Weise können spezielle Maßnahmen zur Vorbeugung und akuten Behandlung von Heuschnupfen individuell bestimmt werden – ohne dass der Patient über Wochen für ihn unbrauchbare Methoden ausprobiert.

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