Warum kribbelt der Körper manchmal? Das große Kribbeln!

Wer kennt nicht das Gefühl, dass sämtliche Gliedmaßen oder im Gesicht das große Krabbeln anfängt. Im Winter gibt´s die frostigen Temperaturen, und die Hände sind kalt, meist auch die Füße. Sobald das Warme erreicht ist, taut alles gut wieder auf. Manchmal ist es schmerzhaft und manchmal pocht oder kribbelt auch nur. Was kann das Kribbeln noch für Ursachen haben?

Wenn Hände und Füße nach der Kälte kribbeln ist nicht ungewöhnlich. Was aber, wenn´s draußen warm ist sowie auch die Hände und Füße?

 

Wie entsteht das Kribbeln?

Wenn es kalt war, gibt es eine einfache Erklärung. Die Gefäße haben sich durch die Kälte zusammengezogen und die Durchblutung war dadurch eingeschränkt. Kommt man dann ins Warme, weiten sich die Gefäße wieder und die Durchblutung kommt wieder in Gang.
Das heißt, es ist einmal eine mögliche Durchblutungsstörung durch die Kälte möglich – es ist aber auch eine Gefäßerkrankung möglich. Auch Störungen in den Nerven können auf das Kribbeln hinweisen, genauso wie psychische Ursachen.

Das Kribbeln beginnt an der Körperoberfläche und wird über Nervenendigungen, die sich in der Haut befinden und über die Nervenbahnen weitergeleitet. Irgendwann kommt diese Empfindung im Gehirn an und wird dort wahrgenommen. Das unangenehme Kribbeln oder auch Taubheitsgefühl kann an unterschiedlichen Stellen des Körpers auftreten: an den Füßen oder Fingern, in den Händen oder an Armen und Beinen aber auch an den Zehen, im Gesichts- und Kopfbereich.

 

Welche Ursachen gibt´s für das Kribbeln?

Meist tritt das Taubheitsgefühl oder Kribbeln durch Beschwerden im Rückenbereich auf. Es können aber auch Störungen in den Blutgefäßen daran schuld sein sowie in den Nervenbahnen. Den Ausschlag geben in der Regel die Nervenschädigungen oder Durchblutungsstörungen.
Experten haben auch festgestellt, dass durchaus auch Hauterkrankungen, Verbrennungen oder Erfrierungen sowie allergische Reaktionen Verursacher sein können. Die psychischen Auslöser sind nicht wegzudenken wie beispielsweise Angst- und Panikattacken.

Alkohol- oder Zigarettenmissbrauch dürfen nicht beiseitegeschoben werden. Auch hier sind Gefühlsstörungen nicht auszuschließen wie bei diversen Erkrankungen im peripheren Nervensystem oder Diabetes.

Wer ist Ansprechpartner?

Zuerst sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Falls es Sensibilitätsstörungen sind, kann es durchaus auch der Hautarzt sein. Bei Rückenbeschwerden ist der Orthopäde an der Reihe. Allerdings genügt dem Arzt in der Regel das Kribbeln alleine nicht, um eine Diagnose zu stellen. Aber es können meist noch andere Symptome auftreten wie zum Beispiel Bewegungsstörungen oder Krämpfe, auch Hautverfärbungen oder Schmerzen. Um eine Behandlung anzustreben, ist immer ein genaues Krankheitsbild sinnvoll.

 

Vorbeugen kann helfen

Ein gesunder Lebensstil kann gegen das große Kribbeln oder das Taubheitsgefühl angehen. Manchmal hilft etwas körperliche Bewegung und der Verzicht auf Nikotin. Alkohol sollte im Leben keine große Rolle spielen. Ein gutes Rückentraining und die Muskulatur zu stärken sorgt für eine gute Durchblutung und die Haltung wird verbessert. Das Gehirn und das Herz profitieren ebenfalls davon.

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