Was ist Heilerde? Die Entgiftung durch Heilerde erklärt!

Heilerde ist ein wunderbares Mittel für den inneren und den äußerlichen Gebrauch, wirkt hauptsächlich im Bereich der Entgiftung und ich habe immer beide Varianten im Haus. Zum Einnehmen muss die Erde nämlich besonders fein pulverisiert sein, damit sie im Magen oder im Darm nicht verklumpt.

 

Was ist Heilerde eigentlich genau?

Heilerde ist naturreiner Löß. Löß ist ein Gestein, das aus der Zerstörung anderer Gesteine hervorging und nach deren Zerstörung abgelagert wurde. Schon im natürlichen Zustand ist Löß sehr fein- durch die Verarbeitung zu Heilerde wird er durch Vermahlen und Sieben noch feiner. Dabei vergrößert sich seine spezifische Oberfläche und kann dadurch eine große Zahl an Substanzen binden.

Innere Anwendung von Heilerde

Bei der inneren Anwendung nimmt die Heilerde dank der riesigen Oberfläche ihrer einzelnen Partikel Gärungs-, Fäulnis- und Giftstoffe auf. Auch überschüssige Magensäure wird absorbiert. Somit wirkt Heilerde, innerlich eingenommen, entschlackend und entgiftend. Ein Teil der Mineralstoffe und Spurenelemente wird außerdem vom Organismus aufgenommen

(Kieselsäure, Kalium, Kalzium, Magnesium).

Bei Durchfall oder Magendrücken hat es sich beispielsweise bewährt, einen Teelöffel Heilerde in einem Glas Wasser aufzuschwemmen und in kleinen Schlucken zu trinken.

Auch zur milden Anregung des Stuhlgangs soll Heilerde hilfreich sein.

Insgesamt wird Heilerde gern zur Entschlackung und Entgiftung des gesamten Körpers angewandt.

Die Tagesdosis liegt bei 2 bis 3mal täglich einem halben Teelöffel.

 

Vorsicht

ist geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von Arzneimitteln, da auch deren Wirkstoffe gebunden werden können: hier sollte man einen zeitlichen Abstand von ein bis zwei Stunden zwischen Arznei und Heilerde einhalten.

 

Äußere Anwendung von Heilerde

Äußerlich wird Heilerde vor allem bei unreiner oder entzündeter Haut eingesetzt, aber auch bei Prellungen, Blutergüssen, Verrenkungen und rheumatischen Beschwerden kommt sie zum Einsatz.

Wendet man Heilerde äußerlich kalt an, so werden Gefäße zusammen gezogen, sie wirkt stoffwechseldämmend und schmerzlindernd

Warm angewandt wird die Durchblutung gesteigert, der Stoffwechsel angeregt und Muskelspannungen werden gelöst.

Bei unreiner Haut verrührt man zwei Esslöffel des Produkts mit Wasser zu einem sämigen Brei und trägt diesen auf das Gesicht auf (Augenpartie aussparen). Nach etwa einer halben Stunde mit lauwarmem Wasser abnehmen.

Fühlt sich die Haut danach unangenehm trocken an, so kann man die Maske auch in zwei EL Pflanzenöl einrühren und danach so lange mit Wasser verdünnen, bis es die passende Konsistenz erreicht hat.

Als Umschlag beispielsweise bei Zerrungen wird Heilerde auf ein feuchtes Tuch gestrichen, auf die betreffende Stelle aufgelegt und mit einer Mullbinde fixiert.

Wichtig:

Heilerde nach äußerlichen Anwendungen stets entsorgen, da sie Giftstoffe und Bakterien aufgenommen hat!

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