Was tun bei Kopfschmerzen?

Was gibt es für Arten von Kopfschmerzen?

Von Kopfschmerzen war fast jeder schon einmal betroffen. Treten sie nur kurz auf, beeinflusst es das eigene Leben kaum. Anders bei chronischen Kopfschmerzen, die über einen längeren Zeitraum regelmäßig kommen. Diese Form kann die Gesundheit schwer belasten und zu einer Behinderung des Lebens werden. Kopfschmerzen sind weltweit stark verbreitet und sie machen keine Unterschiede zwischen Rasse und Herkunft.

Von der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft werden circa 200 verschiedene Arten des Kopfschmerzes unterschieden, dabei werden diese aber in zwei große Gruppen unterteilt. Zum einem diejenigen, die ohne Ursache auftreten und als primäre Kopfschmerzen bezeichnet werden. Diese Form macht gut 90 Prozent aus, darunter fallen auch Migräne, Spannungs- und Clusterkopfschmerzen. Die andere Gruppe sind die senkundären Kopfschmerzen, die “Nebenwirkungen” anderer Erkrankungen wie Infektionen, Kopfverletzungen oder durch Arzneien bedingte sein.

Doch was kann man bei Kopfschmerzen tun?

Die Therapie ist in erster Linie von der Ursache abhängig. Bei sekundären Kopfschmerzen können ja die verschiedensten Gründen dafür verantwortlich sein, deswegen sollte immer die persönliche Situation betrachtet werden und eine geeignete Maßnahme mit dem Hausarzt abgestimmt werden. Eigenmedikation ist nicht zu empfehlen. Insbesondere bei Kindern und auch bei Schwangeren sollte im Umgang mit Schmerzmitteln höchste Vorsicht geboten sein, da die Auswirkungen verheerend sein können und die Gesundheit massiv schädigen können.

Behandlung von Migräne

Migräne ist eine besonders schwere Form des Kopfschmerzes, Betroffene werden dieser Aussage beipflichten. Die Lebensqualität kann durch eine Migräneattacke schwer beeinflusst werden. Wenn solche Attacken regelmäßig kommen und länger als drei Tage andauern, ist die Einnahme bestimmter Medikamente sinnvoll. Bekannte Mittel sind Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Naproxen, Metamizol oder Paracetamol. Welches Mittel angewendet wird, richtet sich in erster Linie nach der Verträglichkeit. Welches Medikament eingenommen wird und in welcher Dosierung, sollte auf jeden Fall mit seinem behandelnden Arzt durchgesprochen werden. Selbstversuche können mitunter recht gefährlich sein. Sollten genannte Schmerzmittel nicht helfen, dann gibt es noch die Option von speziellen Migräne Medikamenten, sogenannte Triptane. Die Nebenwirkungen können aber nicht unerheblich sein, deswegen ist bei deren Einnahme ein enger Kontakt mit dem Arzt angezeigt.

Behandlung von Clusterkopfschmerzen

Für Clusterkopfschmerzen gibt es verschiedene Therapieansätze, vielen der Betroffenen hilft die Inhalation von 100 prozentigen Sauerstoff über eine Gesichtsmaske. Auch können Triptane unter Umständen helfen, jedoch nur als Nasenspray oder als Injektion. Eine weitere Option ist die Verabreichung eines örtlichen Betäubungsmittels in das Nasenloch. Diese Therapie schlägt aber nicht bei jedem Patienten an, auch hier gilt die Abstimmung mit dem Arzt sollte an oberster Stelle stehen.

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